Eat the rainbow

Projektstart: Februar 2020
Projektende: Dezember 2020

Projektbeschrieb
Bei diesem Projekt handelt es sich um eins der Integrationsförderung für Jugendliche und derer Angehörigen.

Es beinhaltet das gemeinsame Suchen nach geeigneten Rezepten für gesunde Zwischenverpflegungen im Treff, sowie deren Zubereitung und gemeinsamen Genuss.
Parallel dazu findet das Aussäen, Bepflanzen und Betreuen der Jugendtreff-Hochbeete statt. Des weiteren geht es um das Weiterverarbeiten der geernteten Naturalien zu feinem Essen, erfrischenden Drinks und bunten Snacks.

Dazu besteht für die Jugendlichen die Möglichkeit, die zubereiteten Köstlichkeiten mit nach Hause zu nehmen und so ihren Angehörigen daheim aufzuzeigen, dass im ONYX kulinarische neue Inputs willkommen und gefragt sind. Im besten Fall werden im Gegenzug neue Familienrezepte ent- und damit die Angehörigen in den Jugendtreff gelockt.

Eine türkischstämmige Mutter eines Jugendlichen hat sich bereits mit Begeisterung dazu bereit erklärt, bei Kochanlässen tatkräftige Unterstützung zu leisten. Dies eröffnet weitere Zugänge zu einer der vielen unterschiedlichen Kochkulturen, die in Appenell zu finden sind.

Ziel des Projekts
Das Projekt EAT THE RAINBOW will es Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren un deren Angehörigen, welche in Appenzell Innerrhoden wohnhaft sind, ermöglichen sich mit den verschiedene Landesküchen Europas und weiterer Teile der Welt auseinanderzusetzten, sich zu engagieren, mitzubestimmen und mitzuwirken. Auch Angehörige und Bekannte der Jugendlichen sind bei der Umsetzung dieses Projekts herzlich willkommen. Das Jugendarbeiter-Team wird mittels Umfragen bei den Jugendlichen fremdländische Rezepte, die sich zum Zubereiten eignen, erörtern. Dazu sind die Jugendlichen zum Aktivwerden animiert; sie sollen bei Verwandten und Bekannten nach Rezepten suchen.
Der Fokus liegt ebenso auf dem Kennenlernen der schweizerischen Küche. So wird auch Wert darauf gelegt, gegenseitigen Austausch zu ermöglichen und es können Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen gebildet werden.

Durch das Betreuen der Hochbeete können zudem verschiedenen Gemüse-, Früchte und Kräutersorten kennengelernt werden( auch exotische, die man hier selten antrifft (z.B Aubergine und Sojabohne).

In dem die Jugendlichen die Nahrungsmittel verarbeiten, werden sie dafür sensibilisiert, was eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist. Sich gemeinsam an der frischen Luft aktiv zu betätigen gehört natürlich dazu, wie auch zusammen die Pflanzen zu verarbeiten, zu kochen und beim Essen den kulinaischen Horizont zu erweitern.