EAT THE RAINBOW -Projektstart

Projektidee
 Aussäen, Bepflanzen und Betreuen der Jugendtreff-Hochbeete und Weiterverarbeiten der geernteten Naturalien zu feinem Essen, erfrischenden Drinks und bunten Snacks.

Ziele
Durch das Betreuen der Hochbeete sollen verschiedenen Gemüse-, Früchte und Kräutersorten kennengelernt werden können.
Durch das Weiterverarbeiten der Nahrungsmittel werden die Jugendlichen sensibilisiert, was eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit regionalen und saisonalen Zutaten beinhaltet. Sich gemeinsam an der frischen Luft aktiv zu betätigen gehört automatisch dazu, wie auch zusammen die Pflanzen zu verarbeiten, zu kochen, zu essen und dazu gemeinsam Auszuspannen.

Es soll ein Quiz geben, welches die Menüs nach Inhaltsstoffen analysiert und zur Verinnerlichung des gelernten beiträgt. Ausserdem können damit weitere Gesundheitsthemen spielerisch näher gebracht werden.

Kochen
Wir werden gemeinsam mit den Jugendlichen die selber bepflanzten Gemüse und Kräuter in unsere gesunden Zvieri-Snacks einbauen. Dazu werden wir mit den Jugendlichen Rezepte aussuchen, bei denen wir die vorhandenen Gemüse- und Kräutersorten einsetzen können. Es soll dabei aufgezeigt werden, wie vielfältig die Nahrungsmittel eingesetzt werden können.

Essen
Die gemeinsam gekochten Menüs, zubereiteten Zvieri-Snacks, Drinks oder Desserts werden allen Jugendlichen im Treff angeboten oder bei einem gemeinsamen Anlass verzehrt.

Begegnen
Die Hochbeete sind von der Strasse her gut ersichtlich. Das Ziel ist es mit der Bepflanzung einerseits Passanten neugierig zu machen und ins Gespräch zu verwickeln, und andererseits auch neue Jugendliche aus dem Dorf, die den Treff noch nicht gut kennen, anzulocken. Beim Betreuen der Hochbeete ist Teamwork gefragt und während dem Zubereiten der Snacks etc. können sich auch noch nicht befreundete Jugendliche besser kennenlernen. Gärtnern, Essen und Geniessen verbindet.

Bei der Ernte des Gemüses, dem Verpacken der Tees für den Christchindlimarkt Appenzell, beim Essen der  gesunden Menüs, beim Trinken der Tees, beim Mixen der Drinks, beim Bepflanzen der Hochbeete oder auch während dem Wasser geben bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen.

Ausspannen
Die selbst gezogenen  Kräuter verwenden wir für Tees, welche wir im Winter oder im Sommer bei einem gemütlichen Spieleabend oder heissen Sommertagen in Kombination mit Früchten als Drinks geniessen können. Zusätzlich werden wir an der Sommerbar für und mit den Jugendlichen erfrischende Drinks zubereiten und in der Hängematte oder im Liegestuhl geniessen und das Gemüse mit Kräuter-Dip-Sauce verspeisen.

Bewegen
Die Jugendlichen werden beim Bepflanzen der Hochbeete körperlich tätig sein. Auch beim Pflegen der Hochbeete, wie zum Beispiel dem Pflanzengiessen, sollen die Jugendlichen Hand anlegen. Bei diesen Tätigkeiten, verbringen sie Zeit an der frischen Luft, bei jedem Wetter und sie werden dabei animiert, körperlich aktiv zu sein.


Nachhaltigkeit
Von den Hochbeeten können wir das ganze Jahr profitieren und einige Bestandteile werden am Weihnachtsmarkt in verarbeiteter Form angeboten. Das heisst die Jugendlichen werden regelmässig dazu animiert, sich mit den Hochbeeten auseinanderzusetzen, indem die Pflanzen in verschiedene kleine Projekte eingebaut werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, wann was verzehrt werden kann; Saisonalität und Regionalität von Nahrungsmittel werden somit Thema sein und damit auch das Thema Nachhaltigkeit.


Partizipation
Die Jugendlichen bestimmen mit, was wir pflanzen. Sie suchen die Menüs oder Rezepte für Getränke und Desserts aus und kochen sie selbständig mit unserer Hilfe in der Küche des Jugendtreffs. Die Jugendlichen können das Projekt aktiv mitgestalten, indem sie Entscheidungen mittragen. So sind sie gefordert, Ideen für die Menüs auszusuchen und diese selbständig zuzubereiten.


Zielgruppe
Alle Jugendliche, die den Treff besuchen: Ca. 200 Personen können davon profitieren, weil sie die gesunden Zvieris gratis konsumieren können und sich bei zahlreichen Aktivitäten rund ums Projekt Wissen aneignen können und neue Erfahrungen machen können.

 

Projektablauf

Februar

-Auswahl der Pflanzen mittels Umfrage und Abgleichen bei den Jugendlichen.
– Erste Gemüse und Kräuter auf dem Fenstersims vorziehen.


März / April

– Hochbeet vorbereiten: Jäten und Düngen. Schauen, was vom letzten Jahr noch spriesst.

– Setzlinge tauschen und/oder zukaufen

– Hochbeete bepflanzen

– Beschilderung der Pflanzen


Mai

Pflanzen pflegen, beobachten, wässern, düngen(mulchen), erste Ernte


April bis Oktober

– Ernten, was reif ist. Snacks zubereiten. Kochen. Backen. Quiz-Fragen zum Thema Ernährung, den Pflanzen und Gesundheits-Facts verbreiten.


Juni bis Dezember

 – Ernte, Snacks, Kochen, Backen, Sensibilisieren für Umweltthemen und Nachhaltigkeit beim Essen
Weiterverarbeiten der Pflanzen: Trocknen, Salben machen, Haltbar machen von Lebensmitteln.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.